Anastasia Matvienko


Anastasia Matvienko, eine Ballettsolistin, wurde 1982 in Sewastopol, Ukraine, geboren. Sie besuchte von 1996 bis 2001 die Kiewer Staatliche Choreografieschule. Von April 2001 bis Oktober 2007 war sie die erste Solistin an der Nationaloper und dem Ballett in der ukrainischen Hauptstadt. Von Oktober 2007 bis März 2009 wurde sie zur Primaballerina am Michailowski-Theater in St. Petersburg ernannt. Von März 2009 bis zum Beginn der russischen Invasion in der Ukraine war sie die erste Solistin am Mariinski-Theater in St. Petersburg.

Matvienko gewann 2002 eine Silbermedaille beim internationalen Ballettwettbewerb Sergej Lifar. Zwei Jahre später, im Juli 2004, erhielt sie beim internationalen Ballettwettbewerb in Varna den Preis für das beste Tanzpaar sowie den ersten Preis der Ballettjournalisten. Im Juni 2005 gewann sie die Goldmedaille beim internationalen Wettbewerb für Balletttänzer und Choreografen in Moskau.

Matvienko trat in führenden Solovorträgen in der Arena von Verona im Mai 2008 und im Mailänder Scala-Theater im Juni 2008 auf. Ihr umfangreiches Repertoire umfasst anspruchsvolle Solovorträge wie Prinzessin Aurora (Dornröschen), Odette/Odile (Schwanensee), Nikiya (La Bayadere), Clara (Der Nussknacker) sowie die Hauptrollen in La Sylphide, Giselle und Raymonda. Sie hat auch in Rollen wie Kitri (Don Quixote in der Choreografie von Marius Petipa und Rudolf Nureyev), Medora (Le Corsaire), Sabina (Spartacus in der Choreografie von Georgy Kovtun), Julia (Romeo und Julia in der Choreografie von Leonid Lavrovsky) sowie in Balletten wie In the Night in der Choreografie von Jerome Robbins und Symphony in C in der Choreografie von George Balanchine geglänzt.

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